Solarmodul-Dimensionierungsrechner ☀️
Anleitung zum Solarmodul-Dimensionierungsrechner
Geben Sie den täglichen Verbrauch (Wh), die Spitzensonnenstunden für Ihren Standort und die Systemeffizienz ein. Formel: Erforderliche Kapazität (W) = täglicher Verbrauch / (Sonnenstunden × Effizienz).
Spitzensonnenstunden variieren je nach Standort: tropische Regionen ~6h, gemäßigte ~4,5h, nördliche Regionen ~3,5h. Verwenden Sie die regionalen Voreinstellungen als Ausgangspunkt.
Die Systemeffizienz berücksichtigt Wechselrichterverluste, Verdrahtungsverluste und Temperatureffekte. Ein Standardwert von 80% ist für die meisten Systeme typisch.
FAQ
Wie viele Solarmodule benötige ich für ein 3.000 Wh/Tag-System?
Mit 5 Spitzensonnenstunden und 80% Effizienz: 3.000/(5×0,8)=750W erforderlich. Das sind 3×250W-Module oder 2×400W-Module. Runden Sie immer auf für eine Sicherheitsmarge.
Was sind Spitzensonnenstunden und wie finde ich meine?
Spitzensonnenstunden stellen die äquivalenten Stunden voller 1.000 W/m²-Sonneneinstrahlung pro Tag dar. Tropische Regionen durchschnittlich 5–6h, gemäßigte Zonen 3,5–5h, nördliche Regionen 2,5–3,5h.
Warum ist die Systemeffizienz unter 100%?
Verluste entstehen durch Wechselrichterineffizienz (5–10%), Leitungswiderstand (2–3%), Batterieladesverluste (5–15%) und Temperaturabfall (5–15% in heißen Klimazonen). Ein realistischer Effizienzfaktor ist 70–85%.
Sollte ich mein Solararray überdimensionieren?
Ja, um 20–30%. Dies kompensiert bewölkte Tage, Modulalterung (0,5%/Jahr) und saisonale Schwankungen. Ein größeres Array lädt die Batterien an guten Tagen auch schneller.
Was ist der Unterschied zwischen Modulnennleistung und tatsächlicher Ausgabe?
Die Modulnennleistung (STC-Bewertung) wird unter idealen Laborbedingungen gemessen. Die reale Ausgabe beträgt typischerweise 75–85% der Nennleistung aufgrund von Wärme, Winkel und atmosphärischen Bedingungen.